#197 Corona und die Begleitung der Kranken

Wie wird das wohl weitergehen? Gerda Rogers prophezeit noch einen langen Weg, Pharmafirmen arbeiten mit Hochdruck an angepassten Impfstoffen und Medikamenten, Simulationsforscher zeichnen ein offenes Ende. Aber warum gibt es eigentlich zwischen „infizierten / positiv getesteten“ Menschen und hospitalisierten Menschen keinen Zwischenschritt? Könnte man nicht viele Hospitalisierungen vermeiden oder zumindest verkürzen, wenn man corona-positive Menschen mit Symptomen medizinisch begleiten würde? So wie man das auch bei allen anderen Krankheiten macht?

Aber bei Corona werden die Menschen einfach für zwei Wochen „weggesperrt“, bei guten Kontakten zum Hausarzt bekommt man telefonische Tipps, aber medizinische Begleitung findet de facto nicht statt. Ein bisschen „friss oder stirb“ Taktik, die in meinen Augen schon noch Luft nach oben hätte. Denn eigentlich gibt es nur die Option zwischen „ich bleibe zu Hause und schau, dass ich selber gesund werde“ oder „ich schaffe es zu Hause nicht alleine und lasse mich einweisen / werde eingewiesen“. Also wieder einmal schwarz-weiß Denken, dabei wären die Graustufen so interessant…

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