#134 Corona und die Philosophie

Eine Wissenschaft wurde bis dato einfach noch viel zu wenig miteinbezogen: die Philosophie. Dabei scheinen vor allem unsere politischen Vertreter allesamt auf eine philosophische Grundausbildung zurückgreifen zu können.

„Eine Entscheidung ist darum richtig, weil sie getroffen wurde.“ – Bumm, da braucht es keine Erklärung mehr.

„Die Ansteckungszahlen hängen nur bedingt von den Entscheidungen ab, die wir heute getroffen haben. Aber viel wichtiger ist, wie verhält sich jeder einzelne privat.“ Wow – verzwickte Frage, denn wer ist jetzt schuld, wenn die Maßnahmen nicht greifen? Der Entscheidungsträger oder der Verursacher? Auf philosophisch: Wer war zuerst da, die Henne oder das Ei?

„Da ein Drittel all jener, die intensiv liegen, die Krankheit nicht überleben, würde eine Aufstockung der Intensivbetten bedeuten, dass es eine wesentliche Erhöhung der Toten geben würde.“ – Wow, in diesem unmittelbaren Zusammenhang habe ich das noch gar nicht gesehen.

Per definitionem bedeutet Philosophie „die Liebe bzw. das Streben nach Weisheit“ – wer jetzt diese Werte noch auf dem Radar hat, mag ich nicht beurteilen, aber evtl. kann Finanzminister Blümel nachhelfen, denn er hat immerhin ganz offiziell ein Philosophie-Studium abgeschlossen…

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