#96 Corona und die Kollateralschäden

Die sogenannten Kollateralschäden, auch ein strapazierter Begriff. Bis jetzt wurden immer nur Folgen diskutiert, die man mit „nur Geld“ vom Tisch fegen konnte. Klar, gegen den Tod kommt niemand an. Aber so langsam geht es ans Eingemachte: Die Langszeit-(Covid-)Folgen für Kinder und Jugendliche werden sichtbar und sind absolut besorgniserregend, finanzielle und existenzielle Sorgen bringen Familien und (Klein-)Unternehmen an ihre Grenzen, man hört von Gewalt in den Familien, steigenden Scheidungs- und Trennungsraten und auch psychische Erkrankungen bei Erwachsenen und suizidale Gedanken nehmen zu. Folgen, die man (noch) nicht in Zahlen darstellen kann, das kann man nur bei den AN und MIT Corona Verstorbenen, da hat man die Zahlen von Tag 1 an konsequent erfasst.

Aber jetzt gibt es erstmals sichtbare Zahlen: nämlich jene der Vorsorgeuntersuchungen und die in der Corona-Zeit diagnostizierten Krebsfälle. Und die durchgeführten Vorsorgeuntersuchungen sind so deutlich zurückgegangen, dass die Erkrankungen nun viel später erkannt werden, die Heilungschancen entschieden schlechter sind und die Mortalitätsrate bei Krebserkrankungen steigen werden: Denn der Krebs wartet nicht (andere Krankheiten übrigens auch nicht) und lässt sich auch von Corona nicht abhalten (schön wär´s). Wie werden die Maßnahmen rückblickend und auch zukünftig gerechtfertigt, wenn auf einmal „Corona-Tote“ gegen „Krebs-Tote“ gegenübergestellt werden können?

Fazit: Schlimmer geht immer!

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