#58 Corona und die Entschleunigung

Das Unwort des Jahres! Von Entschleunigung haben nämlich die meisten nicht viel gespürt. Und wenn doch: Auch vom Schönsten hat man irgendwann genug! Außerdem stelle ich fest, dass ich träge geworden bin. Langsamer im Tun, ich kann ganz schwer an etwas dranbleiben, bin dauernd abgelenkt, launisch und sehr ineffizient. Mir fehlt der Stress – positiver und negativer Stress – mir fehlt die Struktur, die Planungssicherheit und die Verlässlichkeit. Mich hat die Entschleunigung irgendwie am falschen Fuß erwischt: Ich bin dadurch nicht zur Ruhe gekommen, sondern befinde mich eher im Hamsterrad. Egal, lese ich eben dort meine Bücher!

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