#56 Corona und der Gleichheitssatz

Bis jetzt wurden im Sinne der „Gleichheit“ alle auch so behandelt – es gab keine Ausnahmeregeln – zumindest nicht für uns „Normalbürger“. Einzig die „Infizierten“ wurden immer ein bisschen wie „Aussätzige“ behandelt, schließlich haben sich diese Personen auch nicht an die Vorgaben gehalten, denn sonst hätten sie sich ja nicht angesteckt, oder? Jetzt, wenn es darum geht die Geimpften und die Genesenen von manchen Bestimmungen zu befreien, kommt Bewegung in die Diskussion. In den Schulen und beim Frisör ersetzen ein ärztliches Attest bzw. ein Antikörpertest das „Freitesten“, bei den Pendlern gilt der Gleichheitssatz wiederum nicht. Bei der Maskenpflicht und auch allen anderen Einschränkungen gelten die Vorschriften ohnehin für alle – ohne Ausnahme – auch wenn das jeglicher Logik widerspricht. Man scheint sich zu fragen, ob die Angst in der Luft liegt, die Übeltäter zu belohnen? Außerdem bleibt natürlich die spannende Frage, ob im Falle von Vorteilen sich nicht manche wünschen würden, Corona auch schon „hinter sich zu haben“, sodass es zu gezielt herbeigeführten Ansteckungen kommt?

Und die Diskussion um den Gleichheitssatz wird aktuell auch um eine Facette reicher: Denn die 20m² Regelung pro Person wurde auch auf den Supermarkt ausgeweitet. Es gilt jedoch weiterhin das alte Sprichwort: Wenn zwei das gleich tun, ist es nicht dasselbe.

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