#18 Corona und die aktuelle Situation

Gestern haben sich die Ereignisse ja mal wieder überschlagen, gar nicht so einfach, alles einzuordnen. Nur ein paar Gedanken: Letzten Mittwoch wurde verkündet, dass die Schule am 25. Jänner wieder öffnet, dafür wurden extra Schnelltests bestellt, Formulare bereit gestellt, ein Erklärvideo gedreht und die Schulen haben mit Hochdruck an der Vorbereitung gearbeitet (Einteilung der Gruppen, Hygienemaßnahmen, Einforderung der Testzustimmung etc.). „Nebenbei“ sollten die Kinder aber eigentlich auch unterrichtet werden und es gibt durchaus Kinder, die vor einem Schulwechsel stehen, für die das Halbjahreszeugnis – nicht nur emotional, sondern auch für ihre schulische Zukunft – eine große Bedeutung hat.

Ab 25. Jänner gilt darüber hinaus die Tragepflicht von FFP2 Masken. Sollen jetzt die ganzen über 65-jährigen, die noch keine Masken zugesandt bekommen haben, jetzt eine kaufen oder abwarten? Bekommen diese Personen dann das Geld zurück? Sind überhaupt so viele Masken lagernd? Was ist mit den Kindern? Müssen sie in den Schulen jetzt auch FFP2 Masken tragen oder genügt weiterhin der „einfache“ Mund-Nasen-Schutz. Aber warum brauchen sie denn überhaupt einen, wenn der anscheinend nichts bringt? Fragen über Fragen…

Bei der Pressekonferenz wurde uns außerdem erklärt, dass wir erst wieder über einen halbwegs normalen Alltag nachdenken können, wenn die „vulnerablen“ Gruppen geimpft sind. Aber warum impft man die dann nicht? Warum werden ständig Personengruppen – von Notaren bis Sportlern – vorgereiht? Warum kommen Personen, die weder der priorisierten Gruppe zugehören und zudem das Virus bereits hatten, zuerst zur Impfung? Gibt es hier etwa Lobbyismus? Oder Freunderlwirtschaft? Oder Ellbogentechnik? Wäre es nicht sozialer, wenn diese Personen – obwohl sie die Impfung angeboten bekommen – zugunsten einer Person verzichten, für die die Impfung tatsächlich lebensnotwendig ist?

Und warum wird eine 95-jährige bettlägrige Person vor einer mobilen 75-jährigen Person geimpft. In meinem Verständnis kann sich die bettlägrige Person ja schwer irgendwo anstecken, wenn sich das Pflegepersonal an die Hygienemaßnahmen hält, der mobile Pensionist ist aber zu Hause eingesperrt – wie wir alle auch. Und zu guter Letzt: Wenn man merkt, dass eine Strategie nicht funktioniert – siehe aktueller Lockdown – und die Menschen nicht mehr mitmachen, sollte man sich dann nicht eine andere Strategie überlegen?

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