#15 Corona und die staatlichen Betriebe

Jeder Kleinunternehmer in der Privatwirtschaft, jeder Sportverein, jede Familie war im letzten Jahr gezwungen aktiv, kreativ und vor allem flexibel zu werden. Von umfassenden Schutzkonzepten über Liefer- und Zustellservices bis hin zu neuen Geschäftsfeldern: Es wurde alles versucht, um über die Runden zu kommen. Aber was hat der Staat zwischenzeitlich gemacht? Die Kinderbetreuung wird noch immer als „unnötiger“ Bedarf gesehen, Home-Schooling findet in der selben Art und Weise statt wie im März (Stichwort fehlendes flächendeckendes Internet, fehlende Endgeräte, keine Sozialarbeit für Familien in schwierigen Situationen etc.). Das Contact Tracing funktioniert noch immer nicht, Anmeldesysteme werden aus der Hüfte geschossen anstatt langfristig geplant, Impfpläne fehlen ebenso wie die logistische Planung dazu und auch im Gesundheitswesen wurden weder Räumlichkeiten geschaffen noch Pflegekräfte lukriert. Leben wir tatsächlich in einem völlig überorganisierten und überbürokratisierten Hofstaat, der nicht nur einfach träge, sondern SEHR träge agiert?

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